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Eragon — Reihenfolge

Kurz gesagt

Die Eragon-Tetralogie hat vier Bände, die direkt aneinander anschließen. Man beginnt mit „Das Vermächtnis der Drachenreiter“ und liest ohne Sprünge bis „Das Erbe der Macht“.

Worum geht es?

Christopher Paolini begann den ersten Band als Teenager. Er erzählt von dem Bauernjungen Eragon, der im Buckel-Gebirge einen blauen Stein findet, aus dem ein Drache schlüpft. Mit dem Drachenweibchen Saphira wird er zu einem der letzten Drachenreiter und gerät in den Kampf gegen König Galbatorix, der das Land Alagaësia beherrscht. Ursprünglich als Trilogie geplant, wuchs die Geschichte beim Schreiben auf vier Bände an.

Die deutschen Ausgaben erschienen zwischen 2004 und 2011 bei cbj, übersetzt zunächst von Joannis Stefanidis, der letzte Band von Michaela Link. Die Reihe ist klassische Fantasy mit Elfen, Zwergen, Urgals, einer ausgearbeiteten Magie über die „alte Sprache“ und viel Reise- und Kampfhandlung. Empfohlen wird sie meist ab zwölf Jahren; die späteren Bände sind lang und politisch vielschichtiger als der Auftakt. Wer Freude an dicken Büchern hat, bekommt insgesamt mehrere tausend Seiten Lesestoff.

Alle Bände in der richtigen Reihenfolge

  1. Band 1Das Vermächtnis der Drachenreitererschienen 2004 · verlinkte Ausgabe 2019Eragon findet das Drachenei, verliert seinen Onkel und lernt bei dem alten Geschichtenerzähler Brom, was es heißt, ein Reiter zu sein.Bei Amazon ansehen Anzeige
  2. Band 2Der Auftrag des Ältestenerschienen 2005 · verlinkte Ausgabe 2019Eragon reist zu den Elfen, um seine Ausbildung zu vertiefen, während die Varden sich auf den offenen Krieg vorbereiten.Bei Amazon ansehen Anzeige
  3. Band 3Die Weisheit des Feuerserschienen 2008 · verlinkte Ausgabe 2019Der Krieg gegen das Imperium weitet sich aus; Eragon sucht nach einem Weg, seine eigene Waffe zu schmieden und Galbatorix gewachsen zu sein.Bei Amazon ansehen Anzeige
  4. Band 4Das Erbe der Machterschienen 2011 · verlinkte Ausgabe 2011Der Abschlussband führt zur Belagerung der Hauptstadt und zur Entscheidung zwischen Eragon und Galbatorix.Bei Amazon ansehen Anzeige

Die Reihenfolge richtet sich nach der Bandzählung der Reihe. Die Jahreszahl nennt die deutsche Erstausgabe. Verlinkt ist eine aktuell erhältliche Ausgabe.

Alagaësia und seine Völker

Paolinis Welt Alagaësia wird von mehreren Völkern bewohnt. Die Menschen leben größtenteils im Imperium unter König Galbatorix, einem abtrünnigen Drachenreiter. Gegen ihn kämpfen die Varden, eine Rebellengruppe, die sich zu Beginn in einem ausgehöhlten Berg im Beor-Gebirge verbirgt. Die Zwerge wohnen in diesem Gebirge, die Elfen im Wald Du Weldenvarden. Dazu kommen die Urgals, gehörnte Krieger, und die unheimlichen Ra’zac, die Eragons Familie angreifen.

Magie funktioniert in der Reihe über die alte Sprache: Wer einen Gegenstand beim wahren Namen nennt, kann ihn beeinflussen, aber jeder Zauber kostet Kraft. Diese Regeln erklärt Paolini nach und nach, und sie werden in späteren Bänden wichtig. Wer die Bücher mag, findet in den Anhängen Wörterlisten der alten Sprache und der Zwergensprache. Der Film von 2006 und die Bücher unterscheiden sich stark; eine neue Serienadaption ist seit einigen Jahren im Gespräch. Für Leser, die nach Eragon weitere Drachenfantasy suchen, sind die Zusatzbücher derselben Welt der naheliegende nächste Schritt.

Wer die Reihe mit Jugendlichen liest, kann über die großen Fragen sprechen, die Paolini aufwirft: Verantwortung, Macht und die Frage, ob ein Krieg gegen einen Tyrannen alle Mittel rechtfertigt. Gerade die späteren Bände nehmen diese Themen ernst.

Womit anfangen?

Einstieg ist immer „Das Vermächtnis der Drachenreiter“. Der Film von 2006 deckt nur diesen ersten Teil ab und weicht stark ab, er ersetzt das Buch also nicht. Wer den dritten Band gelesen hat und länger pausiert, sollte vor dem vierten die letzten Kapitel noch einmal überfliegen, da „Das Erbe der Macht“ unmittelbar anschließt.

Spin-offs und Sonderbände

Nach dem Ende der Tetralogie erschien 2019 „Die Gabel, die Hexe und der Wurm“, eine Sammlung von Geschichten aus Alagaësia, die ein Jahr nach dem letzten Band spielt. Später folgte mit „Murtagh“ ein eigenständiger Roman über Eragons Halbbruder. Beide gehören nicht zur nummerierten Reihe und setzen die Kenntnis aller vier Bände voraus.

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Häufige Fragen

Wie viele Eragon-Bücher gibt es?

Die Hauptreihe umfasst vier Bände. Dazu kommen Zusatzbücher, die nach der Tetralogie spielen.

War Eragon nicht eine Trilogie?

Anfangs war sie so angekündigt. Paolini teilte den geplanten Schlussband und machte daraus Band drei und vier.

Ab welchem Alter eignet sich Eragon?

Meist wird die Reihe ab zwölf Jahren empfohlen. Es gibt Kampfszenen, aber keine drastischen Schilderungen.

Wie alt war Paolini, als er Eragon schrieb?

Er begann mit fünfzehn Jahren an dem Manuskript zu arbeiten, das zuerst im Familienverlag erschien.

Wie viele Seiten hat die Eragon-Reihe?

Zusammen umfassen die vier Bände mehrere tausend Seiten; jeder Band ist umfangreicher als der vorherige.

Quellen: Werkverzeichnisse der Verlage und der Deutschen Nationalbibliothek, ergänzend die Werklisten der deutschsprachigen Wikipedia. Die mit Anzeige gekennzeichneten Links führen zu Amazon; bei einem Kauf erhalten wir eine Provision, der Preis bleibt für dich gleich.